Steckdosen machen Kleinkinder oft neugierig
Kleine Entdecker, die vor nichts Halt machen – auch nicht vor Steckdosen. Damit der häufig krabbelnde Nachwuchs sicher bleibt, sollten Steckdosen kindersicher sein.
Elektrizität verursacht fast jeden dritten Brand in Gebäuden. Auslöser sind häufig elektrische Geräte. Die gute Nachricht: Das Risiko für einen Elektrobrand im Haushalt lässt sich senken.
Zu den häufigsten Brandverursachern im Haushalt gehören laut Infocenter der R+V-Versicherung diverse Kühlgeräte, Wäschetrockner, Mehrfachsteckdosen und Geschirrspüler. Schuld können Kurzschlüsse oder defekte Kabel sein, doch auch Überhitzungen und fehlerhafte Anschlüsse bergen Gefahren. Zudem sind viele Geräte zwar jahrelang in Betrieb – werden aber nicht richtig gepflegt. „Daher kommt es immer wieder zu Bränden, die meistens vermieden werden könnten“, sagt Gerold Fritzsch, Geschäftsführer der FRITZSCH electrotechnic GmbH.
So ist die Verbindung zum Stromnetz ein unterschätzter Bereich. Gequetschte oder geknickte Stromkabel etwa können überhitzen. Ungenutzt gehören Elektrogeräte ohnehin nicht ans Stromnetz. „Auch nicht im Stand-By-Modus. Denn dann stehen sie weiter unter Strom.“
Oftmals unterschätzt werden auch Mehrfachsteckdosen als Brandursache. Sie sind in der Regel für höchstens 3.500 Watt ausgelegt – und allein ein Toaster benötigt bereits rund 1.500 Watt. Wird zu viel Leistung angeschlossen, kann ein Kabelbrand entstehen. Noch gefährlicher ist es, zwei oder gar drei Mehrfachsteckdosenleisten hintereinander zu verwenden. „Die Leistungsgrenze bleibt bei 3.500 Watt bestehen. Die Leistung darf folglich bei mehreren Steckdosen nicht addiert werden."
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